Mitgliederversammlung am 1. Juli 2009
Zur öffentlichen Mitgliederversammlung der FWG Monzingen e.V. wurde unter anderem im Amtsblatt geladen. Das Schreiben erhielten wie üblich auch die Tageszeitungen.
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Mitgliederversammlung der FWG Monzingen e.V. Für Mittwoch, den 1. Juli 2009 um 19 Uhr lädt die FWG Monzingen e.V. in die Weinstube des Weingutes Werner Jaeger in der Soonwaldstraße 23 in Monzingen zur ordentlichen Mitgliederversammlung. Die Tagesordnung:
Die Zahlen zur ganzen Gemeinderatswahl stehen im Internet unter fwg.meinMonzingen.de. |
Pressemitteilung zum Verlauf der Mitgliederversammlung:
Nachdem der Vorsitzende, Peter Herrmann, die anwesenden Mitglieder begrüßt und dem gastgebenden Werner Jaeger dafür gedankt hatte, dass man seine Weinstube für die Sitzung nutzen konnte, gedachte die Versammlung des in 2008 verstorbenen Mitgliedes Karl Hoseus.
Richard Hoseus, der derzeitige zweite Beigeordnete der Ortsgemeinde, berichtete von Vielem, was im Jahr 2008 bis nach der Kommunalwahl 2009 an größeren Themen im Rat der Gemeinde und dessen Ausschüssen beraten und beschlossen wurde und was in Monzingen getan und bewegt werden konnte.
Als Themenschwerpunkte griff er Folgendes heraus:
die neuen Spielgeräte auf den Spielplätzen der Gemeinde in Birkenweg und Palmenstich, die Sanierung des Alt’schen Hauses, die Diskussion um das Thema „Zusammenlegen des Bauhofes“, die Entstörung der B 41-Ampel, die Verbesserung der DSL-Versorgung, die Erneuerung des Kirchplatzes, die Installation eines Festhallen-Sanierungsausschusses, die beschlossene Kindergarten-Dachsanierung und den –Notausgang und den Haushalt mit der hohen Rücklage.
Peter Herrmann erinnert an die Aktionen der FWG aus dem vergangenen Jahr, wie an die Besichtigung des Gewerbehofes mit der damit ausgelösten Aktivitäten zum DSL-Ausbau, an der Besichtigung der GEA und an die Sitzgruppe Halenberg, die saniert und neu aufgestellt wurde. Anträge zur Überprüfung der Ampelanlage, zum Zusammenlegen des Bauhofes und zum DSL-Ausbau wurden gestellt…was daraus wurde ist
bekannt.
Danach standen die Vorstandswahlen an, die zunächst von Philipp Saam geleitet wurden, bis Peter Herrmann als Vorsitzender bestätigt wurde und die weiteren Wahlen und die Versammlung leitete. Der Vorstand wurde komplett in der bisherigen Besetzung einstimmig wieder gewählt und um zwei weitere Beisitzer ergänzt.
Die Besetzung:
Vorsitz: Peter Herrmann
Stellvertretender Vorsitz: Jörg Anspach
Schriftführer: Vorsitzender in Personalunion (, was sich bewehrt habe, so die Versammlung)
Kassenwart: Werner Hexamer
Beisitzer: Richard Hoseus, Werner Jaeger, Karl-Heinz Steinbrecher, Dieter
Herrmann, Petra Berger und Thomas Günther. Neu sind die beiden letzgenannten.
Unabhängig davon stellt Peter Herrmann fest, dass viele Wähler das Wahlsystem nicht verstanden haben und damit Stimmen verschenkten und nicht alle Kraft ihres Wahlverhaltens nutzen: Ein nicht gemachtes Listenkreuz verhindert, dass die gesamte Stimmenzahl der Liste fehlt, wenn jemand nicht alle seine 16 Personenkreuze ausschöpft. Mit der Gesamtzahl aller Kandidaten einer Liste wird jedoch die prozentuale Sitzverteilung im Rat ermittelt und danach erst die Stimmenzahl der auf der List stehenden Personen einzeln ausgewertet, um den zu ermitteln, der den Sitz einnehmen wird. Natürlich betrifft dies Wähler aller Listen und Kandidaten und verdeutlicht nur, wie kompliziert das Wahlsystem ist.
Die Versammlung bezweifelt den Sinn des Wahlausschusses, wenn dieser nur ein Ergebnis festzustellen hat und wenn er dies aus gewichtigen Gründen nicht tut, die Kommunalaufsicht das Ergebnis einfach festsetzt, selbst ohne die Gründe zu prüfen.
Unter dem Punkt Verschiedenes gratuliert Peter Herrmann dem stellvertretenden Vorsitzenden Jörg Anspach zur Geburt seiner Tochter Marlen.
Weitere Themen werden angesprochen:
Viele Feldwirtschaftswege sind zum Teil stark vernachlässigt, weil der Bürgermeister hier spart. Nur alle paar Jahre wird etwas zu Pflege der Wege getan, was zu wenig ist. Dabei werden Maßnahmen im Wegebau über die entsprechen zu erhebenden Beiträge bezahlt. Gepflegte Wege sind allerdings zur Bewirtschaftung von Wald und Feld wichtig, wie auch für Wanderer, die diese als Tourist oder als Einheimischer zu Naherholung nutzen.
Bemerkung zur negativen Einleitung des Berichtes dazu in
der AZ.
Leider ging die Einladungs-Email an die Allgemeine Zeitung offenbar verloren.
Trotzdem berichtete die AZ in der Einleitung des Berichts zu der Sitzung ohne
Rücksprache, dass "die FWG nun wieder hinter verschlossenen Türen tage". Der
Bitte dies richtig zu stellen, da die FWG nie hinter verschlossenen Türen tagt
und mit Verweis auf die öffentliche Einladung zu dieser Sitzung im Amtsblatt,
kam die AZ leider nicht nach.